Amerikaner, der mit Corona-Hilfen eine seltene Pokémon-Karte kaufte, muss drei Jahre ins Gefängnis
Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Georgia wurde zu drei Jahren Haft verurteilt, nachdem er sich illegal Corona-Hilfen verschafft und davon mehr als 57.000 Dollar (gut 52.000 Euro) für den Kauf einer seltenen Pokémon-Karte verwendet hatte, berichtet The Guardian am Montag.
Der 31-jährige Mann bekannte sich im Oktober des Internetbetrugs schuldig. Laut Anklage hatte er im vergangenen Jahr bei der Beantragung eines Corona-Hilfskredits für ein Unternehmen, dessen Eigentümer er angeblich war, falsche Angaben gemacht.
Der Mann soll über die Zahl seiner Mitarbeiter und den Jahresumsatz seines Unternehmens gelogen haben. Laut Staatsanwaltschaft erhielt er einen Kredit über 85.000 Dollar und kaufte damit die Pokémon-Karte.
Es handelt sich um ein sehr seltenes Exemplar der Karte Charizard. Sie soll die zweitteuerste Pokémon-Karte sein, die es gibt.











